Kulturelles Soglio

Vom 16. bis anfangs des 19. Jahrhunderts spielte die winzige Bergeller Gemeinde Soglio in der europäischen Politik mit. Protagonisten waren die Mitglieder der Familien von Salis, Schauplatz ihr Palazzo in Soglio. Das Haus war Zentrum und Ausgangspunkt ihrer Besitzungen in weiten Teilen Graubündens und des Veltlins sowie ihrer Waffengeschäfte (Söldnerheere) und den damit einhergehenden Beziehungen zu den Mächten Europas.

Als aus dem Palazzo 1876 ein Gasthaus und Hotel wurde fand das Haus eine neue Bestimmung als Herberge Reisender und Erholung Suchender. Und sie kamen: Bildende Künstler (Giovanni Segantini, Alberto Giacometti, Hans Beat Wieland), Literaten (Rainer Maria Rilke, Hermann Burger), Literaturkritiker (Joseph Victor Widmann) und Filmemacher (Daniel Schmid).

Anknüpfend an die illustren Gäste früherer Tage soll Bildende Kunst, Literatur und Musik wieder fester Bestandteil des Palazzos aber auch des Dorfes Soglio werden.

Der Vorstand

Monika Müller (Präsidentin)
Gerwig Epkes
Hannes Gut
Christian Speck
Patrick Tschan

Revisorinnen:
Silvana Clavuot
Tosca Giovanoli

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